Hausärztliche Versorgung heute sichern – damit sie auch morgen funktioniert

15. Juli 2026

Im Rahmen seiner Themenwoche Gesundheit hat sich Oliver Krügel, Bürgermeisterkandidat für die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau, intensiv mit der Zukunft der hausärztlichen Versorgung in der Region beschäftigt. Dazu führte er unter anderem ein Gespräch mit der Landesvorsitzenden des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes Rheinland-Pfalz, Dr. Barbara Römer. Außerdem tauschte er sich mit den Hausärzten Dr. Martin Schencking und Dr. Hildegard Simons in Bad Ems sowie Dr. Thomas Klimaschka in Nassau über die aktuelle Situation und die künftigen Herausforderungen aus.


Die aktuellen Zahlen der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz zeigen: Die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau verfügt derzeit über 17,75 hausärztliche Versorgungsaufträge. Die medizinische Grundversorgung ist damit aktuell gewährleistet.


Ein genauer Blick auf die Altersstruktur macht jedoch deutlich, dass bereits heute die Weichen für die Zukunft gestellt werden müssen. Fast die Hälfte der Hausärztinnen und Hausärzte ist 60 Jahre oder älter, rund ein Drittel sogar mindestens 65 Jahre. Demgegenüber gibt es nur wenige jüngere Ärztinnen und Ärzte, die perspektivisch frei werdende Praxen übernehmen können.


„Die Herausforderung besteht nicht in erster Linie darin, die medizinische Versorgung heute sicherzustellen. Unsere Aufgabe ist es vielmehr, schon jetzt die Weichen dafür zu stellen, dass die Menschen auch in zehn oder fünfzehn Jahren noch wohnortnah hausärztlich versorgt werden. Genau daran müssen wir bereits heute arbeiten“, betont Oliver Krügel.


Dieser Eindruck wurde in allen Gesprächen bestätigt. Hinzu kommen bundespolitische Rahmenbedingungen, die die Situation zusätzlich erschweren. Viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte berichten von wachsender Bürokratie, steigenden Anforderungen und wirtschaftlichem Druck. Auch der Hausärztinnen- und Hausärzteverband weist darauf hin, dass die derzeitigen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen die Praxen zunehmend belasten. Nach Einschätzung des Verbandes führen die geplanten Reformen der Bundesregierung dazu, dass die Praxen – salopp formuliert – „ein Drittel mehr arbeiten und dafür ein Drittel weniger Vergütung erhalten“. Eine solche Entwicklung, so die Kritik des Verbandes, würde in kaum einer anderen Berufsgruppe akzeptiert werden.


Ebenso deutlich wurde in den Gesprächen: Modelle großer Gesundheitsketten stoßen insbesondere im ländlichen Raum an Grenzen. Die Menschen wünschen sich Hausärztinnen und Hausärzte, die ihre Patientinnen und Patienten persönlich kennen, langfristig begleiten und sich mit der Region identifizieren. Gerade diese persönliche Bindung ist ein wesentlicher Baustein einer guten medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.


Zwar liegt die ambulante medizinische Versorgung nicht in der Zuständigkeit der Verbandsgemeinde. Das entbindet die Kommunalpolitik jedoch nicht von der Verantwortung, gute Rahmenbedingungen zu schaffen.


Für Oliver Krügel gehören dazu eine enge Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Rheinland-Pfalz, dem Rhein-Lahn-Kreis sowie den Städten und Ortsgemeinden. Kommunen können bei der Suche nach geeigneten Praxisräumen unterstützen, gemeinsam geeignete Grundstücke entwickeln und – wo möglich – Wohnraum für Medizinerinnen und Mediziner bereitstellen oder vergünstigt anbieten. Ebenso wichtig sind Hilfestellungen bei der Kinderbetreuung, der Schulplatzsuche und der Integration der gesamten Familie vor Ort.


Darüber hinaus spricht sich Krügel dafür aus, frühzeitig den Kontakt zu Medizinstudierenden sowie Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung zu suchen und bestehende Initiativen des Rhein-Lahn-Kreises – etwa das Stipendienprogramm zur Gewinnung von Hausärztinnen und Hausärzten – aktiv zu begleiten und zu unterstützen.


„Die Gesundheitsversorgung wird ein Dauerläuferthema für die Kommunalpolitik bleiben. Auch wenn wir nicht unmittelbar zuständig sind, müssen wir uns mit Nachdruck für die Interessen unserer Bürgerinnen und Bürger sowie für eine wohnortnahe medizinische Versorgung einsetzen. Gesundheitsversorgung ist ein entscheidender Standortfaktor für Familien, Unternehmen und unsere gesamte Region. Deshalb möchte ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die Menschen auch künftig wohnortnah und qualitativ hochwertig medizinisch versorgt werden.“, so Oliver Krügel abschließend.


von CDU Bad Ems-Nassau • 27. September 2026
Herzlichen Dank an alle Wegbegleiter!
von Oliver Krügel • 16. September 2026
Gestern Abend wurde Uwe Kewitz vom Fachbacher Gemeinderat zum neuen Ortsbürgermeister gewählt und tritt damit die Nachfolge von Thorsten Heibel an. Für mich war es selbstverständlich und ein echtes Bedürfnis, Uwe persönlich zu seiner Wahl zu gratulieren und ihm für seine neue Aufgabe alles Gute, viel Erfolg und stets eine glückliche Hand zu wünschen. Genauso wichtig war es mir, seinem Vorgänger Thorsten Heibel meinen Respekt und Dank für seinen Einsatz und seine geleistete Arbeit für die Ortsgemeinde Fachbach auszusprechen. Kommunalpolitisches Engagement ist alles andere als selbstverständlich und verdient Anerkennung. Es war ein schöner Abend mit guten Gesprächen und gut gelaunten Mitgliedern des Gemeinderates. Dabei war deutlich zu spüren: In Fachbach schaut man positiv nach vorne und zieht gemeinsam an einem Strang – auch über Parteigrenzen hinweg. Genau so verstehe ich Kommunalpolitik. Vor Ort geht es um Menschen, um gute Ideen und vor allem darum, gemeinsam Lösungen für die konkreten Sachthemen und Herausforderungen unserer Gemeinden zu finden. Entscheidend sind für mich dabei die Köpfe, das persönliche Engagement und der Wille, gemeinsam etwas zu bewegen – und nicht das Parteibuch. Ich wünsche Uwe Kewitz für sein neues Amt viel Erfolg und Fachbach für die kommenden Jahre alles Gute. Meine Unterstützung ist Fachbach gewiss.
14. September 2026
Ein langes Wochenende mit zahlreichen Veranstaltungen und vielen persönlichen Begegnungen liegt hinter Oliver Krügel. Von Freitag bis Montag war er bei unterschiedlichen Festen und Veranstaltungen in der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau unterwegs. Den Auftakt machte am Freitag das traditionelle Kirmesbaumstellen bei der Quetschekirmes in Dausenau . Dort war Krügel auch am Sonntag beim Frühschoppen zu Gast. Am Samstag standen die Wahlkampfstände in Bad Ems und Nassau auf dem Programm. In Singhofen besuchte er am Samstag den Fassanstich und den Luftballonumzug und ließ das lange Wochenende am Montag beim dortigen Frühschoppen ausklingen. Weitere Stationen waren das Familienfest der Weinfrauen in Nievern , ein Kabarettabend im Casablanca sowie der Tag des offenen Denkmals in Bad Ems. Auch beim Fischerfest des Fischereivereins Bad Ems schaute Krügel vorbei. Zuvor startete Krügel bereits früh in den Sonntag : Ab 8:00 Uhr war er an der Bäckerei Schäfer in Nassau und ab 9:30 Uhr an der Filiale in Singhofen anzutreffen, wo er Frühstücksmarmelade an die Frühaufsteher verteilte. Im Mittelpunkt standen für ihn dabei vor allem die vielen persönlichen Begegnungen und Gespräche mit den Menschen . „Zuhören, miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsam erleben, was unsere Heimat ausmacht – genau das ist mir wichtig“, so Krügel. Dabei betont er, dass seine Präsenz bei den Veranstaltungen in der Region nicht auf Wahlkampfzeiten beschränkt ist. Viele der Feste und Termine besucht Krügel seit Jahren regelmäßig. Für ihn gehören der persönliche Kontakt zu den Menschen und die Unterstützung des örtlichen Vereinslebens zu seinem Verständnis von kommunalem Engagement. Sein besonderer Dank gilt den zahlreichen Vereinen, Ehrenamtlichen sowie Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Einsatz solche Veranstaltungen möglich machen. „Unsere Heimat lebt vom Mitmachen, vom Miteinander und von den Menschen, die sich für sie engagieren“, so Krügel.
12. September 2026
In einer Minute Online beantragen
11. September 2026
Auf ein Wort mit Oliver Krügel – mitten in der VG
3. September 2026
Breiter Rückhalt für Oliver Krügel
25. August 2026
Praktikumstag bei AyVital
24. August 2026
Auch in den letzten beiden Wochen vor der Bürgermeisterwahl setzt Oliver Krügel auf den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Neben zahlreichen persönlichen Gesprächen, Haustürbesuchen und Veranstaltungsterminen finden auch die bekannten Infostände in Bad Ems und Nassau wieder statt. Samstag, 29. August, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: wechselnde Standorte im Stadtgebiet Nassau: am Amtsplatz Samstag, 5. September, 9 bis 12 Uhr Bad Ems: an der Volksbank Nassau: am Amtsplatz Darüber hinaus ist Oliver Krügel in den kommenden Tagen weiterhin in der gesamten Verbandsgemeinde unterwegs – bei Veranstaltungen , im Haustürwahlkampf und im persönlichen Gespräch mit den Menschen vor Ort . „Mir ist wichtig, bis zum letzten Tag und darüber hinaus ansprechbar zu sein und mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern persönlich ins Gespräch zu kommen. Wer eine Frage, ein Anliegen oder einfach Lust auf einen direkten Austausch hat, kann mich jederzeit gerne ansprechen“, so Krügel. Wer ein persönliches Gespräch oder einen individuellen Termin vereinbaren möchte, erreicht Oliver Krügel per E-Mail unter kontakt@oliverkruegel.de oder telefonisch unter 0171 4 27 26 87 .
24. August 2026
Intensiver Austausch zur Vereinstätigkeit
Show More